Energiefachwirt

Allgemein:

Die Energiebranche erlebt elementare Veränderungen. Energiewende und Atomausstieg sind nur zwei Schlagwörter. Diese Branche ist sehr dynamisch. Daher braucht diese Branche qualifizierte Spezialisten. Diese finden wir mit dem Energiefachwirt.

Neben dem betriebswirtschaftlichen Bereich erhält der zukünftige Fachwirt Wissen über die Energiepolitik, das Energierecht und auch Energiemarketing.

Die Weiterbildung ist auf der Ebene der Meisterebene. Die Prüfung wird vor der IHK abgelegt. Die Weiterbildung wird nach dem „Meister-Bafög“ gefördert.

Die Arbeitsbereiche des Energiefachwirtes ist die Energiewirtschaft. Typische Unternehmungen sind die Netzbetreiber oder Fernwärmeerzeuger.

Wer sollte diese Weiterbildung machen?

In erster Linie ist die Weiterbildung für alle Personen gedacht, die bereits in der Energiebranche arbeiten. Durch den erfolgreichen Abschluss haben Energiefachwirte die berufliche Chance, in leitende Positionen zu kommen.

Prüfungsinhalte zur Weiterbildung und Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung

Die Prüfung gliedert sich in eine „Wirtschaftsbezogene Qualifikation“ und in eine „Handlungsspezifische Qualifikation“, wie folgt:

Wirtschaftsbezogene Qualifikation:

  • Volks- und Betriebswirtschaft
  • Unternehmensführung
  • Steuern und Recht
  • Rechnungswesen

Handlungsspezifische Qualifikation: 

  • Betriebsspezifisches Management
  • Energiemarketing und Vertrieb
  • Energiepolitik
  • Energierecht

Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung:

Zur Teilprüfung Wirtschaftsbezogene Qualifikationen kann zugelassen werden, wer

  • eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf oder
  • eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten mindestens dreijährigen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens 12-monatige Berufspraxis oder
  • eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  • eine mindestens dreijährige Berufspraxis nachweist.

Zur Prüfung der Teilprüfung  Handlungsspezifische Qualifikationen  kann zugelassen werden, wer die Teilprüfung Wirtschaftsbezogene Qualifikationen erfolgreich abgelegt hat und

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung als Industriekaufmann, Bürokaufmann, Informatikkaufmann, Groß- und Außenhandelskaufmann, Kaufmann für Bürokommunikation, Systemkaufmann oder Fachinformatiker oder Systemelektroniker und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Beruf und eine zweijährige Berufserfahrung oder
  • insgesamt eine mindestens fünfjährige Berufspraxis ohne abgeschlossene Berufsausbildung nachweist.

 

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